Sunday, January 21, 2007

Kreuzberg will Dutschke

Fundstück der Woche: Die Rudi-Dutschke-Straße in Berlin-Kreuzberg darf ihren Namen behalten. Der Springer-Verlag hatte gegen die Namensgebung protestiert, unterlag nun aber in einem Volksentscheid mit etwa 57 zu 43 Prozent. SPIEGEL ONLINE schreibt dazu:

"Die Umbenennung eines Abschnitts der Kochstraße im traditionellen Berliner Zeitungsviertel nach dem 1979 gestorbenen Studentenführer Rudi Dutschke war politisch heftig umstritten. Das Projekt geht auf eine Initiative der "tageszeitung" anlässlich seines 25. Todestags 2004 zurück. Die "taz" ist Anlieger des Straßenabschnitts. Zugleich stößt die Dutschke- auf die Axel-Springer-Straße mit dem Sitz des Konzerns, mit dem sich der Wortführer der 68er-Bewegung zu Lebzeiten befehdet hatte."

"SPIEGEL ONLINE: Kreuzberger wollen ihre Rudi-Dutsche-Straße"


Fazit: Auch nach dem Tod noch zeigt der Dutschke dem Springer-Verlag die Harke. Geile Aktion der taz, muss man mal sagen. Es erweist sich mal wieder, wer locker drauf ist. Doch BILD gibt nie auf. Also bis zum nächsten Mal, wenn der Springer-Verlag die Initiative anregt, einen Teil der Wilhelmstraße in Freiherr-von-Richthofen-Straße umzubenennen - ganz im Sinne deutscher Tugenden im journalistischen Alltag, versteht sich.

Wednesday, January 3, 2007

Scheffe

So.

*Zufrieden umschau*

Also hier bin ich mal Scheffe. Das ist ja schön.

Als erstes mehr Pflanzen in die Ecke. Dann mal schauen.

Soviel für heute.